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Institut für Finanzwirtschaft

Der erste Lehrstuhl für Finanzwirtschaft und Banken an der Universität Wien wurde 1991 mit der Berufung von Edwin O. Fischer am Institut für Betriebswirtschaftslehre der Sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (seit 2005 Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) eingerichtet. 1993 wurden Josef Zechner und Engelbert J. Dockner berufen. Professor Fischer wechselte 2002 an das Institut für Industrie und Fertigungswirtschaft der Karl-Franzens-Universität Graz.

Im Zuge der Implementierung des Universitätsgesetzes 2002 wurde im Jänner 2005 das Institut für Finanzwirtschaft gegründet. Es umfasste die drei Lehrstühle für Finanzwirtschaft und Banken und den Lehrstuhl für Finanzdienstleistungen und Öffentliche Wirtschaft, welche zuvor dem Institut für Betriebswirtschaftslehre zugeordnet waren (siehe alte Homepage des Instituts). Nachdem Professor Dockner und Professor Zechner mit Februar 2008 einen Ruf an die WU angenommen haben, wurde das Institut für Finanzwirtschaft aufgelöst und der Fachbereich wieder dem Institut für Betriebswirtschaftslehre eingegliedert.

Mit der Berufung von Professor Gehrig und Professor Lóránth, wurde das Institut für Finanzwirtschaft am 1. Januar 2011 wieder errichtet.

Die Zielsetzungen des Instituts liegen in einer international  wettbewerbsfähigen finanzwirtschaftlichen Forschung und Lehre.  Dies betrifft Finanzmärke, Finanzinstitutionen und die Versicherungswirtschaft. Neben der theoretischen Fundierung steht  dabei die quantitative Forschung und Lehre im Mittelpunkt. Die Absolventen der finanzwirtschaftlichen Kurse sollen in die Lage versetzt werden, finanzwirtschaftliche Theorien zu überprüfen und finanzwirtschaftliche Entscheidungen anhand von realen Finanzmarktdaten vorzubereiten, umzusetzen und ex-post zu überprüfen.  Die Ausbildung umfasst schwerpunktmäßig die Studiengänge Betriebswirtschaft und Internationale Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Volkswirtschaftslehre und Statistik. 

Die Lehre des Instituts umfasst einerseits eine fundierte Grundausbildung in den Bereichen der betrieblichen Finanzwirtschaft und der Kapitalmarktanalyse, die über die ABWL Kurse aus Finanzwirtschaft angeboten wird, sowie andererseits Spezialisierungsmöglichkeiten im Rahmen der Kernfachkombinationen Corporate Finance, Investments, Finanzdienstleistungen sowie Public Utility Management. Zusätzlich wird den Studierenden der Finanzwirtschaft die Möglichkeit geboten, sich im Rahmen des sogenannten Portfoliomanagementprogramms, welches in Zusammenarbeit mit der ZZ Vermögensverwaltung GmbH im Palais Coburg  durchgeführt wird, auch praktische Fähigkeiten in der Investmentanalyse anzueignen. Im Rahmen dieses Programms müssen die Studierenden selbstständig reale Portfolios managen, wodurch die praktische Seite der Ausbildung entsprechend gefördert wird. Eine derartige Ergänzung der theoretischen Ausbildung ist im kontinentaleuropäischen Raum einzigartig.

Neben der Ausbildung im Diplomstudium sind die MitarbeiterInnen des Instituts auch in der Doktoratsausbildung engagiert. Seit dem WS 2005/06 gibt es das PhD-Programm in Finance - das durch den FWF geförderte Doktoratskolleg Vienna Graduate School of Finance, in dem regelmäßig internationale Gastprofessoren tätig sind. Die VGSF ist ein gemeinsames Projekt der Fachbereiche für Finanzwirtschaft der Universität Wien und der Wirtschaftsuniversität Wien sowie des Instituts für Höhere Studien Wien. Sie bietet als Nachfolgeprogramm des CCEFM-Doktoratsstudiums eine international konkurrenzfähige Ausbildung für junge NachwuchswissenschafterInnen an und hat das Ziel sich im Bereich der Finanzwirtschaft als europäische Spitzeninstitution zu etablieren.

Institut für Finanzwirtschaft
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
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